Airfryer: Vom Trendgerät zum festen Bestandteil der Küche

Airfryer sind aus vielen Küchen inzwischen kaum noch wegzudenken. Spätestens seit Anfang der 2010er-Jahre haben sich Heißluftfritteusen immer stärker verbreitet. Das Prinzip ist einfach: Statt Lebensmittel in viel Öl zu frittieren, arbeitet ein Airfryer mit schnell zirkulierender heißer Luft. Dadurch lassen sich Pommes, Gemüse, Fleisch, Brötchen und viele weitere Gerichte mit wenig oder teilweise ganz ohne zusätzliches Öl zubereiten.

Was zunächst vor allem als Alternative zur klassischen Fritteuse gedacht war, hat sich längst zu einem vielseitigen Küchengerät entwickelt. Moderne Airfryer können nicht nur frittieren, sondern auch backen, grillen, aufwärmen und teilweise sogar dörren. Genau diese Vielseitigkeit ist einer der Gründe, warum auch wir unsere Geräte inzwischen täglich benutzen.

Warum wir diese Airfryer-Testseite gestartet haben

Hinter dieser Seite steckt kein großes Testlabor und keine anonyme Redaktion. Wir sind ein kleines Team von Freunden, bei denen der Airfryer ganz selbstverständlich zum Küchenalltag gehört.

Ob schnelle Pommes am Abend, Gemüse zum Mittagessen, Hähnchen, Aufbackbrötchen oder das Aufwärmen von Resten, unsere Airfryer laufen teilweise mehrmals am Tag. Dabei haben wir im Laufe der Zeit festgestellt, dass sich die Geräte in der Praxis deutlich stärker unterscheiden, als es die Produktbeschreibungen der Hersteller vermuten lassen.

Gleichzeitig ist uns bei der Suche nach neuen Geräten aufgefallen, dass es im Internet zwar unzählige Vergleiche und Bestenlisten gibt, aber nur wenige Seiten, auf denen Airfryer tatsächlich ausführlich im Alltag ausprobiert werden.

Deshalb haben wir uns entschieden, diese Seite aufzubauen.

Unser Ziel ist es, Dir keine bloße Zusammenfassung von Herstellerangaben zu liefern. Wir möchten Airfryer möglichst praxisnah betrachten und Dir zeigen, wie sich die Geräte im täglichen Einsatz schlagen. Dabei interessieren uns nicht nur technische Daten, sondern vor allem die Erfahrungen im tatsächlichen Küchenalltag.

Damit unsere Tests möglichst nachvollziehbar bleiben, gehen wir bei jedem Gerät nach einem ähnlichen Ablauf vor. Dabei stehen für uns nicht möglichst viele technische Messwerte im Mittelpunkt, sondern vor allem die Alltagstauglichkeit.

1.

Gerät, Ausstattung und Verarbeitung

Bevor es ans Kochen geht, nehmen wir den Airfryer zunächst genau unter die Lupe. Wir prüfen die verwendeten Materialien, die Verarbeitung, Größe und Aufteilung des Garraums sowie die allgemeine Ausstattung.

Auch die Bedienung spielt bereits hier eine wichtige Rolle. Wir schauen uns Display, Tasten oder Drehregler, Automatikprogramme und mögliche Zusatzfunktionen an. Außerdem achten wir auf Kleinigkeiten, die im täglichen Gebrauch schnell wichtig werden, beispielsweise darauf, wie leicht sich der Korb herausziehen lässt oder wie viel Platz das Gerät auf der Küchenzeile benötigt.

2.

Praxistest mit unterschiedlichen Lebensmitteln

Danach kommt der wichtigste Teil: der eigentliche Praxistest.

Wir bereiten verschiedene Speisen zu, damit sich der Airfryer unter realistischen Bedingungen beweisen muss. Dabei achten wir darauf, wie schnell das Gerät arbeitet, wie gleichmäßig die Lebensmittel gegart werden und wie gut das Ergebnis insgesamt ausfällt.

Besonders wichtig sind für uns Konsistenz und Knusprigkeit. Schließlich bringt ein schnelles Garprogramm wenig, wenn die Pommes außen dunkel und innen noch weich sind.

Je nach Gerät testen wir unterschiedliche Lebensmittel und Gerichte, um ein möglichst gutes Gefühl dafür zu bekommen, wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.

3.

Bedienung und Reinigung im Alltag

Ein Airfryer kann noch so gute Ergebnisse liefern, wenn die Bedienung unnötig kompliziert ist oder die Reinigung jedes Mal zur Geduldsprobe wird, macht das Gerät auf Dauer wenig Spaß.

Deshalb bewerten wir auch, wie einfach sich Temperatur und Garzeit einstellen lassen, wie verständlich die Programme aufgebaut sind und ob sich der Airfryer intuitiv bedienen lässt.

Nach dem Kochen schauen wir uns außerdem den Reinigungsaufwand an. Dabei prüfen wir unter anderem, wie einfach Korb und Einsätze sauber werden, ob Speisereste schnell entfernt werden können und welche Teile gegebenenfalls für die Spülmaschine geeignet sind.

4.

Fazit und Gesamtbewertung

Nachdem wir den Airfryer ausführlich ausprobiert haben, führen wir unsere Eindrücke zusammen.

Dabei betrachten wir nicht nur das Garergebnis, sondern auch Verarbeitung, Ausstattung, Bedienkomfort, Reinigung und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Uns ist wichtig, sowohl Vorteile als auch Schwächen offen anzusprechen. Denn nicht jeder Airfryer ist automatisch für jeden Haushalt die beste Wahl. Ein besonders großer Dual-Airfryer kann beispielsweise ideal für eine Familie sein, während er für einen Single-Haushalt unnötig viel Platz benötigt.

Am Ende sollst Du anhand unseres Tests möglichst schnell einschätzen können, ob ein Airfryer zu Deinen Anforderungen passt.

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Zubereitete Gerichte

Was kannst Du im Airfryer eigentlich alles zubereiten?

Wenn Du Deinen Airfryer erst einmal zu Hause hast, beginnt der eigentlich spannende Teil. Denn eine Heißluftfritteuse kann deutlich mehr als nur Tiefkühlpommes zubereiten.

Von knusprigen Kartoffelgerichten über Hähnchen und Gemüse bis hin zu Frühstück, Snacks und kleinen Backrezepten gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Viele klassische Ofengerichte lassen sich im Airfryer ebenfalls zubereiten, oftmals schneller und ohne den kompletten Backofen aufheizen zu müssen.

So vielseitig ist ein Airfryer

Ein Airfryer ist deutlich vielseitiger, als viele zunächst denken. Neben klassischen Pommes kannst Du damit zahlreiche unterschiedliche Speisen zubereiten, aufwärmen oder knusprig machen.

Typische Gerichte und Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Pommes und Kartoffelgerichte: Pommes, Kartoffelspalten, kleine Ofenkartoffeln oder knusprige Kartoffelwürfel.

  • Fleisch und Geflügel: Hähnchenschenkel, Chicken Wings, Frikadellen, Würstchen oder kleinere Fleischstücke.

  • Fisch: Fischfilets, Fischstäbchen und andere panierte oder unpanierte Fischgerichte.

  • Gemüse: Brokkoli, Paprika, Zucchini, Blumenkohl und viele weitere Gemüsesorten.

  • Tiefkühlprodukte: Nuggets, Kroketten, Mozzarella-Sticks, Frühlingsrollen und andere schnelle Snacks.

  • Brötchen und Backwaren: Brötchen aufbacken, Croissants erwärmen oder kleinere Backwaren zubereiten.

  • Snacks und kleine Mahlzeiten: Toasts, Wraps, überbackene Speisen oder kleine Aufläufe.

  • Aufwärmen von Resten: Viele Speisen werden im Airfryer wieder knuspriger als in der Mikrowelle.

  • Backen und Desserts: Je nach Modell lassen sich auch Muffins, kleine Kuchen oder andere Süßspeisen zubereiten.

Besonders praktisch ist, dass viele Gerichte mit wenig oder ganz ohne zusätzliches Öl auskommen. Gleichzeitig erreicht der Airfryer schnell die gewünschte Temperatur und eignet sich dadurch sehr gut für kleinere Portionen.

Mit der Zeit findest Du schnell heraus, für welche Gerichte der Airfryer in Deiner Küche besonders praktisch ist. In vielen Fällen kann er den Backofen, die Pfanne oder die klassische Fritteuse sinnvoll ergänzen.